Schließung der CJD Christophorusschule Dortmund und des CJD Berufskolleg Dortmund

vom 16.März 2020 bis zum 17. April 2020

Nach dem Erlass des Ministeriums für Gesundheit und Soziales NRW vom 13.03.2020 bleiben die Schulen in Nordrhein-Westfallen vorläufig bis zum 19. April geschlossen.
Die Maßnahme dient der Verhinderung der weiteren Ausbreitung des SARS -CO-V2.
Es besteht daher für den angegebenen Zeitraum ein Betretungsverbot schulischer Einrichtungen für Schüler*innen.

Für Schüler*innen in der dualen Ausbildung sowie in Praktika beschränkt sich die Maßnahme auf den Ausfall des Unterrichts. Dabei sind die Schulen verpflichtet in geeigneter Weise Kommunikationsmöglichkeiten sicherzustellen. Die Schulleitung und die Lehrer*innen müssen während ihrer Dienstzeit erreichbar sein.

Das Ministerium empfiehlt, die Schüler*innen in der Zeit bis zum Beginn der Osterferien zum Lernen zu Hause anzuhalten und hierzu insbesondere die vorhandene technische Infrastruktur zu nutzen.

Weitere Informationen u.a. zu Prüfungen an Berufskolleg sowie zum Umgang mit Klassenarbeiten werden in den kommenden Tagen vom Ministerium gesondert übermittelt.

Maßnahmen der CJD Christophourusschule und des CJD Berufskolleg

Die Lehrer*innen und die Schulleitung der CJD Christophorusschule und des CJD Berufskolleg treffen sich am Montag und Dienstag, um die weiteren Maßnahmen zu besprechen und in die Wege zu leiten. Hierzu gehören die Einrichtung von Kommunikationswegen und die Versorgung der Schüler*innen mit Unterichtsmaterialien.
Die Maßnahmen erfolgen schwerpunktmäßig in den Bildungsgängen.
Ansprechpartner für Fragen der Unterrichtsversorgung sind somit insbesondere die auf der Website unter "Kontakte" - "Bildungsgänge" aufgeführten Kolleg*innen.

Die Träger werden von den Bildungsgängen und der Schulleitung über die aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen unterrichtet.

Die Schule arbeitet laufend daran, die Kommunikationswege zwischen den Schüler*innen und den Lehrkräften zu verbessern.

Hierzu gehören die Etablierung von Standards der Kommunikation in den Bereichen E-Mail, Messenger und VideoKonferenz sowie die Optimierung der Versorgungsorganisation, insbesondere den Rücklauf von Unterrichtsmaterialien.

06.04.2020


Die bisherigen Vorgehensweisen wurden inzwischen evaluiert. Zentrale Erkenntnisse sind:

- Die Bedingungen außerschulischen Lernens sind sehr stark von den einzelnen Bildungsgängen und der damit verbundenen Schülerklientel abhängig.

- Der Austausch zwischen den Schüler*innen und Lehrkräften muss kleinschrittig erfolgen, um erfolgreich zu sein.

- Die Kommunikation funktioniert am Besten, wenn sie über den Schülern vertraute Medien erfolgt.

- Die Kontaktdaten müssen intensiv gepflegt werden, um die Erreichbarkeit der Schüler*innen zu sichern. Hier sind weitere Maßnahmen erforderlich.

- Schüler*innen müssen verstärkt zu selbstständigem Lernen befähigt werden. In diesem Kontext kommt der Nutzung digitaler Medien ein entscheidender Stellenwert zu.

- Die häuslichen Lernmöglichkeiten sind sowohl was die digitale Ausstattung als auch die Räumlichkeiten angeht bei unserer Klientel häufig unzureichend, wodurch das außerschulische Lernen stark beeinträchtig wird.

Für den Fall einer weiteren Schulschließung sind Webinare zur Schulung in der Nutzung digitaler Medien geplant. (z.B. jitsi / Signal sowie Lerntools)
In den Ferien erfolgt eine Standardisierung der Kommunikation und die Entwicklung von Empfehlungen auf der Grundlage der bisherigen Erfahrungen.
Hierzu wurde in Moodle für die Lehrkräfte eine Informations- und Austauschbörde eingerichtet.
Die Bildungsgänge organisieren die Optimierung der Verwaltung und Aktualisierung von Kontaktadressen.

Diese Informationen werden laufend aktualisiert.